Asdonk Forum zum Thema Lymphödem, Lipödem, Phlebödem etc.

Lymphödem wegen Metastasen?
von evelyn - 00.00.2013 - 11:38

Hallo, hatte letztes Jahr eine große EK OP , anschl. Chemotherpie, Nch einem halben Jahr bekam ich vom Knöchel beginnend ein Ödem, das sich jetzt bis auf den Oberschenkel ausgedehnt. MLD brachten keinen Erfolg mehr. Nun ist mein Tumormarker wieder gestiegen,
kann das von Metastasen kommen? habe jetzt ein Lymphpress Gerät bekommen, muß ich dann trotzdem wickeln lassen,. hab ich noch nicht gemacht aus Unkenntnis.


Antwort von Stefan Fröhlich am 00.00.2013 um 12:29

Liebe Evelyn,
grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass eine Lymphabflussstörung durch Absiedlungen von bösartigem Gewebe in den Lymphknoten hervorgerufen wird. Man spricht dann von einem sog. maligenen Lymphödem. Sie sollten unbedingt so schnell wie möglich abklären lassen, ob eine solche Metastasierung bei Ihnen vorliegt, denn sie stellt eine Kontraindikation für die Manuelle Lymphdrainage dar, d. h. es liegt dann ein Zustand vor, in dem keine Lymphdrainage durchgeführt werden darf. Es besteht nämlich beim malignen LÖ die Gefahr, die Tumorzellen weiter im Körper zu streuen und so zu einer Ausbreitung beizutragen. Also unbedingt sofort abklären lassen! Erst wenn eine wirksame Therapie eingeleitet ist oder die Metastasierung ausgeschlossen wurde kann mit der ML fortgefahren werden.
Ist eine ML oder IPK mit dem Lymphomaten dann wieder möglich, so spricht nichts gegen die anschließende Kompressionsbandagierung, sofern dies mit der Bewältigung des Alltags vereinbar ist. Ansonsten ist natürlich dauerhaft eine gut sitzende Kompressionsbestrumpfung zu tragen.
Mit freundlichen Grüßen
S. Fröhlich Patientenmanager


Antwort von Sivia Sorge am 05.10.2019 um 19:06:46

Metastasen im bauchraum, kann ich mld bei meiner Patienten weiter machen, lymphodem Rechte Bein, nach Eileiterkrebs


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