Regelkreis

In einem R. werden technische oder biologische Vorgänge so beeinflusst (geregelt), dass bestimmte vorgegebene Größenwerte ohne größere Schwankungen erhalten bleiben. Ein R. setzt sich aus einer Reihe von Elementen zusammen. Die Größe, die innerhalb eines engen Schwankungsbereiches konstant gehalten werden soll, wie z.B. die Temperatur eines Ofens oder die Konzentration des Blutzuckers, nennt man die Regelgröße. Jede Regelung setzt eine laufende Messung der gerade vorliegenden Regelgrößenwerte (Ist-Wert) voraus; dies besorgt der Fühler (medizinisch: Rezeptor) oder das Meßwerk. Der Fühler überträgt den Ist-Wert auf den Regler, der ihn mit dem Soll-Wert (das ist eine außerhalb des Regelkreises festgelegte Größe) vergleicht. Der Regler gibt dann eine Information (auch Stellgröße genannt) an das Stellglied, das den Ist-Wert der Regelgröße so verändert, dass er sich dem Soll-Wert nähert. Dabei wird wiederum der der Regelgrößenwert vom Fühler gemessen und nach dem vorliegenden Messergebnis das Stellglied informiert, ob die Regelgröße weiter verändert werden soll oder nicht. Die Regelgröße kann von außen durch eine Störgröße beeinflusst werden, was ein sofortiges Einsetzen des Regelmechanismus zur Folge hat.

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